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Itraconazol


Itraconazol AL 100mg Hartkapseln 14 ST



WirkStoff : Itraconazol .



Indikation

  • Das Präparat enthält den Wirkstoff Itraconazol. Der Wirkstoff kann Ihre Symptome verbessern. Itraconazol gehört zur Stoffgruppe der Triazol-Derivate gegen Pilzerkrankungen.
  • Itraconazol wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Pilze und Hefen ausgelöst werden. Fußpilz ist eine der häufigsten Pilzinfektionen. Eine der häufigsten Infektionen, die durch Hefen ausgelöst werden, ist Soor (Candidose). Er wird durch Candida verursacht.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von
    • vaginalen Pilzinfektionen (vulvovaginale Candidose),
    • Pilzinfektionen der Mundschleimhaut (orale Candidose),
    • Pilzinfektionen der Haut (Dermatomykosen wie z. B. Ringelflechte, Fußpilz, Pilzinfektion der Leistengegend oder der Hände),
    • durch Dermatophyten und Hefen verursachte Pilzerkrankungen der Nägel (Onychomykosen),
    • Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor),
    • einer Pilzinfektion, die üblicherweise die Haut betrifft, die aber auch andere Körperregionen befallen kann (lymphokutane Sporotrichose),
    • einer Pilzinfektion, die Mundschleimhaut, Lungenschleimhaut, Schleimhäuteder Genitalen und des Verdauungssystems, außerdem Knochen und Lungebeeinträchtigen kann (Parakokzidioidomykose),
    • einer Pilzinfektion, die viele Körperregionen befallen kann, insbesondereLunge, Haut und Knochen (Blastomykose),
    • einer Pilzinfektion, die üblicherweise die Lunge, aber auch andere innere Organe befallen kann (Histoplasmose),
    • Schimmelpilzinfektionen mit Befall innerer Organe (invasiver Aspergillose), wenn:
      • Sie auf die Behandlung mit dem Pilzmittel Amphotericin B nicht angesprochen haben oder
      • Sie Amphotericin B nicht vertragen haben


Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Itraconazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind und schwanger werden könnten, sollten Sie Empfängnisverhütungsmittel anwenden, um sicher zu gehen, dass Sie nicht schwanger werden, während Sie Ihr Arzneimittel einnehmen. Da der Wirkstoff des Präprates noch für einige Zeit, nachdem Sie es abgesetzt haben, im Körper bleibt, sollten Sie weiterhin verhüten, bis Ihre nächste Periode nach Ende der Behandlung mit diesem Präparat einsetzt.
    • wenn Sie Zeichen einer schweren Herzfunktionsstörung (ventrikuläre Dysfunktion, Herzinsuffizienz) haben oder eine Herzschwäche haben oder hatten.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Arzneimittel Sie einnehmen/anwenden, bevor Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen.
  • Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie derzeit eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. Sie dürfen die folgenden Arzneimittel erst zwei Wochen nach Absetzen des Präparates einnehmen/anwenden:
    • Arzneimittel zur Behandlung von Herz, Blut oder Kreislauf
    • Aliskiren, Eplerenon, Lercanidipin oder Nisoldipin (gegen hohen Blutdruck)
    • Bepridil, Ivabradin oder Ranolazin (gegen Brustenge)
    • Dabigatran oder Ticagrelor (gegen Blutgerinnsel)
    • Disopyramid, Dofetilid, Dronedaron oder Chinidin (gegen Herzrhythmusstörungen)
    • Lomitapid, Lovastatin oder Simvastatin (zur Cholesterinsenkung)
    • Sildenafil (gegen Lungenhochdruck)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Magenproblemen und Verstopfung
    • Cisaprid (gegen Magenverstimmung)
    • Domperidon (gegen Übelkeit und Erbrechen)
    • Naloxegol (gegen Verstopfung bei Anwendung von opioiden Schmerzmitteln)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Kopfschmerzen, Schlaf- oder psychischen Störungen
    • Dihydroergotamin oder Ergotamin (Mutterkornalkaloide gegen Migräne)
    • Midazolam (zum Einnehmen) oder Triazolam (zur Beruhigung oder als Schlafmittel)
    • Lurasidon, Pimozid, Quetiapin oder Sertindol (gegen Störungen, die Gedanken, Gefühle und/oder Verhalten betreffen)
  • Arzneimittel zur Behandlung der Harnblase
    • Darifenacin (gegen Blasenschwäche)
    • Fesoterodin oder Solifenacin (gegen Reizblase) zur Anwendung bei Patienten mit bestimmten Nieren- oder Leberproblemen
  • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien
    • Astemizol, Mizolastin oder Terfenadin (gegen Allergien)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsstörungen
    • Avanafil (gegen Erektionsstörungen)
    • Dapoxetin (gegen vorzeitigen Samenerguss)
    • Vardenafil (gegen Erektionsstörungen) zur Anwendung bei Männern über 75 Jahre
  • Sonstige Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten
    • Colchicin (gegen Gicht) zur Anwendung bei Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
    • Ergometrin (Ergonovin) oder Methylergometrin (Methylergonovin), Mutterkornalkaloide zur Anwendung nach einer Entbindung
    • Eliglustat (gegen Morbus Gaucher) zur Anwendung bei Patienten, deren Körper bestimmte Arzneimittel nicht abbauen kann
    • Halofantrin (gegen Malaria)
    • Irinotecan (gegen Krebs)
    • Isavuconazol (gegen Pilzbefall)
    • Ombitasvir, Paritaprevir, Ritonavir, Ritonavir/Dasabuvir (gegen Hepatitis C)
  • Hinweis:
    • Auch nach Beendigung Ihrer Behandlung mit diesem Präparat dürfen Sie 2 Wochen lang keines der oben genannten Arzneimittel anwenden.




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