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Metoprolol-ratiopharm


Metoprolol-ratiopharm Succinat 47.5 mg Retardtbl 30 ST



WirkStoff : GETIT



Indikation

  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das die Betarezeptoren des Herzens blockiert und dadurch das Herz gegen Übererregbarkeit schützt.
  • Es wird angewendet bei
    • Erwachsene:
      • Bluthochdruck,
      • Brust- bzw. Herzschmerzen (Angina pectoris),
      • funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden, die sich z. B. in einer Neigung zu dauerhaft erhöhter Herzfrequenz und zeitweise erhöhtem Blutdruck äußern können (hyperkinetisches Herzsyndrom),
      • schnellen Formen von Herzrhythmusstörungen,
      • Langzeitbehandlung nach Herzinfarkt,
      • vorbeugender Behandlung der Migräne,
      • einer gering bis mäßig ausgeprägten Herzleistungsschwäche (Ejektionsfraktion </= 40 %), die sich in ihrem Schweregrad nicht ändert und seit mindestens 4 Wochen andauert. Es wird zusätzlich zur üblichen Standardbehandlung mit blutgefäßerweiternden (ACE-Hemmern) und harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) und gegebenenfalls Herzglykosiden eingenommen.
    • Kinder ab 6 Jahren und Jugendlichen:
      • mit Bluthochdruck.


Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegenüber Metoprololsuccinat oder andere Betarezeptorenblockern, verwandte Stoffen oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
    • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern gestört ist (AV-Block II. und III. Grades),
    • wenn Sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben, der häufig sehr langsam ist und manchmal sehr schnell (Sinusknotensyndrom), es sei denn, Sie haben dauerhaft einen Herzschrittmacher,
    • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung zwischen dem Sinusknoten und dem Herzvorhof gestört ist,
    • wenn Sie an einem Schock leiden,
    • wenn Ihr Ruhepuls vor der Behandlung unter 50 Schlägen pro Minute liegt,
    • wenn Ihr oberer Blutdruckwert unter 90 mm Hg liegt,
    • wenn Sie an einer Übersäuerung des Blutes (Azidose) leiden,
    • wenn die Durchblutung Ihrer Arme oder Beine stark vermindert ist,
    • wenn Sie zu Bronchialverkrampfungen neigen,
    • wenn Sie gleichzeitig bestimmte MAO-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen Depressionen) nehmen. Ausgenommen sind MAO-B-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen die Parkinson'sche Krankheit).
  • Wenn Sie an einer lang andauernden Herzleistungsschwäche leiden, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn bei Ihnen zusätzlich
    • diese Herzleistungsschwäche nicht durch ärztliche Maßnahmen stabilisiert wurde (instabile, dekompensierte Herzinsuffizienz) und Sie an Wasseransammlung in der Lunge, verminderter Durchblutung oder niedrigem Blutdruck leiden,
    • eine dauerhafte oder zeitweise Behandlung mit Arzneimitteln erfolgt, die die Betarezeptoren aktivieren sollen,
    • ein Ruhepuls vor der Behandlung von unter 68 Schlägen pro Minute vorliegt,
    • der obere Blutdruckwert wiederholt unter 100 mm Hg liegt.
    • Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen, dürfen Ihnen bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder andere Antiarrhythmika) nicht in die Venen gespritzt werden. Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.




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