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Volon


Volon A 40 1 ML



WirkStoff : nicht verfügbar



Indikation

  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, welches Ihnen durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht wird.
  • Es enthält den Wirkstoff Triamcinolonacetonid, ein abgewandeltes Nebennierenrindenhormon mit u. a. entzündungs- und allergiehemmenden Eigenschaften (Glukokortikoid). Es handelt sich um eine Kristallsuspension mit einer mittleren Partikelgröße von etwa 10 µm.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • 1. Systemische (intramuskuläre) Anwendung:
      • Allergische Rhinitis, bei schweren Verlaufsformen und Versagen einer Lokaltherapie
    • 2. Lokale Anwendung:
      • a) Intraartikulär zur Behandlung von:
        • nach Allgemeinbehandlung verbleibender Entzündung in einem oder wenigen Gelenken bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen,
        • exsudativer Arthritis bei Gicht und Pseudogicht,
        • aktivierter Arthrose,
        • Hydrops articulorum intermittens,
        • akuten Formen der Periarthoparthia humeroscapularis,
      • außerdem als Zusatz bei intraartikulären Injektionen von Radionukliden oder Chemikalien bei chronischen Entzündungen der Gelenkkapsel-Innenschicht (Synoviorthese).
      • b) Intrafokal bei
        • Schleimbeutelentzündungen
        • Rückenschmerzen die durch eine Entzündung des die Nerven und kleinen Wirbelgelenke umgebenden Bindegewebes oder durch eine Reizung der Nervenwurzeln bedingt sind.
      • Zur intrafokalen Behandlung von Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen und Tennisellenbogen wird ein anderes Präparat empfohlen.
      • c) Subläsional bei bestimmten Hauterkrankungen wie isolierte Psoriasisherde, flache Knötchenflechte (Lichen ruber planus), Lichen simplex chronicus (Neurodermitis circumscripta), kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata), Lupus erythematodes chronicus discoides und bei Keloiden.
  • Indiziert ist eine Infiltrationstherapie nur, wenn eine umschriebene, nicht bakterielle, entzündliche Reaktion vorliegt.


Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Triamcinolonacetonid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Für die kurzfristige Anwendung bei vitaler Indikation gibt es sonst keine Kontraindikationen. Es muss der zu erwartende therapeutische Erfolg gegen die möglichen unerwünschten Wirkungen abgewogen werden.
    • Hinweise:
      • Das Arzneimittel darf nicht intravenös gegeben werden.
      • Weitere Informationen, s. Gebrauchsinformation!
      • Das Präparat darf nicht in den Glaskörper des Auges (intravitreal) injiziert werden!
    • Absolute Gegenanzeigen für eine länger dauernde Therapie:
      • Magen-Darm-Geschwüre, schwerer Knochenschwund, psychiatrische Krankheiten in der Vergangenheit, akute Viruserkrankungen wie Gürtelrose (Herpes zoster), Herpesbläschen (Herpes simplex), Windpocken (Varizellen), Amöbeninfektion, HBsAG-positive chronischaktive Hepatitis, ca. 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen, tuberkulöse oder syphilitische Hautprozesse, Pilzerkrankungen der inneren Organe (systemische Mykosen) und Parasitosen, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Lymphdrüsenvergrößerung (Lymphadenitis) nach BCG-Impfung, Hautentzündung um den Mund (periorale Dermatitis), Rosacea, Abszess und eitrige Infektionen, Krampferkrankungen, Myasthenia gravis, Grüner Star (Eng- und Weitwinkelglaukom).
    • Intraartikuläre Injektion und Infiltrationstherapie:
      • Infektionen innerhalb oder in unmittelbarer Nähe des zu behandelnden Gelenks, bakterielle Arthritiden, Instabilität des zu behandelnden Gelenks, Blutungsneigung (spontan oder durch Antikoagulantien), periartikuläre Kalzifikation, nicht vaskularisierte Knochennekrose, Sehnenruptur, Charcot-Gelenk, Psoriasisherd im Applikationsbereich.
    • Intrafokale Anwendung:
      • Nicht durchgeführt werden darf die intrafokale Injektion im Bereich der Wirbelsäule
        • bei erhöhter Blutungsneigung (die durch eingenommene gerinnungshemmende Medikamente ("Blutverdünner") oder auch erblich bedingt sein kann)
        • bei aktuellen Blutungen
        • bei Tumoren im Bereich der Punktionsstelle
        • bei erhöhtem Hirndruck
        • bei Injektionen im Bereich infizierter Haut
        • bei Injektionen nahe von oder durch Schuppenflechte betroffene Hautareale
        • bei schweren Allgemeininfektionen
    • Das Präparat nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren und nicht intramuskulär anwenden bei Jugendlichen unter 16 Jahren.




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